Die schönsten Bilder von der kirchlichen Trauung

Die Hochzeit

Der große bzw. schönste Tag im Leben!

Schlaflose Nacht und viel zu früh aus dem Bett! Standesamttermin um 10 Uhr im engsten Kreis der Familie, danach gemeinsames Frühstück in der Stadt. Dann zusammen mit meiner Mutter zum Friseur. Natürlich dauerte da alles viel zu lange und somit wurde die Zeit knapp bis zur kirchlichen Trauung.

Und was soll man sagen. Freitag Nachmittag ca. 14 Uhr von Vahrenwald nach Limmer eine Katastrophe. Zumal, wenn man nochmal umdrehen muss, weil der Mann seine Weste zu Hause vergessen hat. Und man berücksichtigt, dass die Braut noch ihr Hochzeitskleid anziehen muss.
In der Wunstorferstrasse angekommen, wusste ich wohl eher nicht wie mir geschieht. Die eine machte mir die Kette um, die andere zupfte an der Schleppe. Und wäre das nicht genug, wollten die Ohrringe nicht ins Loch. Als ich dann endlich fertig gekleidet die Wohnung verließ, fingen auch schon die Kirchenglocken an zu läuten. Panik! Zwar wären es im Normalfall nur 2 Querrstrassen, aber davon war eine wegen Bauarbeiten gesperrt. Naja ohne mich konnten sie ja eh nicht anfangen. Endlich vor der Kirche angekommen, war dann der große mom gekommen.
Zusammen mit meinem Vater betrat ich die Kirche und bei Alex sah man auch ein paar Tränen fließen. Wobei man bei der Hitze es auch für Schweiß hätte halten können.

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Zwar haben wir von der Trauung, dank Verweigerung der Technik, kein Video, aber ich werde sie auch so nicht vergessen. 

Danach machte sich die gesamte Hochzeitsgesellschaft auf, um ein paar Foto´s am Wilhelm Busch Museeum zu schießen.

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Danach ging es dann zur Feier nach Wülfel.

Der letzte Abend ohne Mann und ohne Frau

Ich wurde von meiner Truppe Damen in eine Travestieshow verschleppt und durfte auch selber auf der Bühne Hand anlegen. Dazu musste ich auch noch meine Herzen loswerden und eine Menge Alkohol zu mir nehmen.

Die Männer der Runde haben sich für einen Computerabend entschieden. Möchte gar nicht wissen, wieviele Schlachten da geführt worden sind.

Hochzeitsvorbereitung

Erstes Problem der Termin. Der 21. Juni fiel auf einen Mittwoch, also sehr schlecht, da seine Eltern aus Lehmen anreisen müssen. Aber der 2. September passte perfekt. Ein Freitag, damit mussten sich alle nur max. 1-2 Tage frei nehmen.

Termin stand. Zweites Problem die Kirche. Die hier in Vahrenwald hat nun leider nix mit Romantik zu tun und so direkt an der Strasse. Da fiel uns die kleine Kirche in Limmer ein, an der wir schon so oft vorbeispaziert sind. Also gleich mal anrufen. Alles kein Problem, wenn wir einen Pastor mitbringen würden. Man gut, wenn man in der Familie einen Pastor hat.

Wo feiern. Also mit knapp 50 Leuten mussten wir schon rechnen. Wir haben uns dann für das Pauschalangebot im Schützenhaus in Wüfel entschieden. Dadurch waren auch schon Dinge wie Tischdeko etc. vom Tisch. Lediglich für die Blumen mussten wir sorgen, aber das ist Sache für den Mann, soll ja zum Brautstrauß passen. Ok meine Mutter war auch dabei, sicher ist sicher.

Also blieb nur noch das Problem was anziehen. Genau an meinen Geburtstag war die Hochzeitsmesse in Hannover und was wünscht man sich da, richtig ein Hochzeitskleid. Und wie das mit den Wünschen so ist, man bekommt sie an so einen Tag erfüllt. Glückliches Geburtstagskind. Man gut, dass wir die Männer zu Hause gelassen haben.

Also war fast alles erledigt. Nur noch der Mann brauchte einen Anzug und die Ringe mussten gekauft werden. Denn auch den Termin beim Standesamt hatten wir schon bestätigt bekommen. Alles lief perfekt, bis zum 10. April. Eigentlich wollte ich an dem Tag mit meiner Mutter in die Sauna fahren und entspannen. Doch da es meinem Vater nicht gut ging, fuhren wir ihm zum Arzt. Plötzlich ging alles ganz schnell und irgendwie wusste ich gar nicht was gerade geschieht. Ein Krankenwagen wurde gerufen, Diagnose Herzinfakt. Mir schossen die Tränen in die Augen und ich muss so kreide weiß gewesen sein, dass ich erstmal ein Beruhigungsmittel bekam. Gott sei dank hat er das ganze gut überstanden und unseren Hochzeit konnte so wie geplant stattfinden.

Verlobung Teil zwei

Eigentlich wollten wir in den 6 Jahren häufiger einen Termin festsetzen, doch familäre Schicksalsschläge, ließen uns, unser Vorhaben immer wieder verschieben. Im November 2004 fassten wir dann den entgültigen Entschluß und erzählten es zuerst seinen Eltern, als wir sie besuchten und danach meinen Eltern. Irgendwie komisch war die Reaktion meiner Eltern, die eher damit gerechnet haben, dass sie Großeltern werden, naja ein halbes Jahr später kam ja auch die Nachricht, wenn auch von meinem Bruder.

Verlobung

Nach noch niemals 3 Monaten haben wir uns verlobt. Um genauer zu sein, es war der 2. September 1999. 

Klar wollten wir, für immer zusammen sein und klar wussten wir auch, was der Schritt bedeutet, aber irgendwie war es am Anfang mehr ein Bekenntnis zu der Beziehung. Zumindestens war es bei mir so, da ich schon mal das versprechen gegeben habe und somit vielleicht auch Vorbehalte hatte, dass eine Verlobung keine Garantie ist, dass man auch wirklich zusammen bleibt. Und da wir letztendlich aus verschiedenen Gründen erst 6 Jahre nach dem Antrag geheiratet haben, passt der Satz “Prüfe wer sich ewig bindet”!

Und immerhin wäre der Tag auch beinahe nicht am 02 September gewesen, da Alex an dem Tag unerwartet arbeiten musste. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht trotzdem unseren Plan noch an demselben Abend mit einer romantischen Überraschung (Alles weitere bleibt geheim!) in die Tat umgesetzt hätte.

Erster gemeinsamer Urlaub

Noch im selben Sommer verbrachten wir unseren ersten gemeinsamen Urlaub. Zuerst verbrachten wir eine Woche gemeinsam mit seinen Eltern in Bayern und dann fuhren wir noch zum Geburtstag meines Studienfreundes in die Nähe von Leipzig und von dort aus zu meiner Tante nach Berlin.

Aber auch zurück in Hannover waren wir viel unterwegs. Heide Park, Zoo ……

Erste Begegnungen mit den Eltern

Nach einer Woche lernte Alexander dann meine Eltern kennen, die gerade aus dem Urlaub wieder gekommen sind. Tja und was soll ich sagen, sie hatten nichts besseres zu tun, als ihm unsere Urlaubsvideos zu zeigen. Oh man wie peinlich.
Ich mit 13 und mein kleiner Bruder der meine Pickel filmen musste.

Naja er hat es ja überlebt und den Angriff meiner Killerbestien Bijou und Tarzan auch. Denke mal sie haben gemerkt, dass er Hunde mag. Wobei Tarzan nicht so begeistert war, da ich immer weniger Zeit  mit ihm und immer mehr Zeit mit und bei Alexander verbrachte, denn immerhin hatte er ja eine  eigene Wohnung.

 

Seine Eltern lernte ich einige Wochen später in Bayern kennen, wo sie ihren Urlaub verbrachten. Und dazu auch gleich 3 von 4 Brüdern. Ja er hat 4 Brüder. Die Woche in Bayern war sehr schön und wir haben eine Menge gesehen. Im Herbst lernte ich dann auch den 4ten seiner Brüder kennen. Nach Lehmen ist halt ein weiter Weg. Wem Lehmen nix sagt, es liegt in der Nähe von Koblenz.

Kennenlernen

Eigentlich kannte ich Alexander bereits seid etwa einem Jahr, aber richtig aufgefallen ist er mir erst im Sommer 1999 (Soll bei ihm anders gewesen sein).
Die ersten gemeinsamen Themen treten sich um Haustiere, um genauer zu sein Hunde. Und er wurde mir immer sympathischer. Der letzte Funke sprang dann auf unserer Sommerparty 1999 über, als wir zu dem Lied “Über den Wolken” tanzten. Aber zusammen kamen wir an dem Abend noch nicht.

Nach kurzer Recherche (Internet sei dank!) und eigentlich noch längerem überwinden, habe ich ihn dann angerufen und was passiert das Gespräch bricht ab. Gedanken schwirren mir in den Kopf, der mag dich nicht etc………………….
Plötzlich das Telefon klingelt und Alexander ist dran. Frage mag er mich doch? Woher hat er so schnell meine Nummer. Verabredung steht für Montag den 21.06.1999.

Noch am selben Abend wurde das Outfit für den Tag geplannt. Ok eigentlich fiel es mir leicht, da ich am selben Tag mit Melanie shoppen war und somit einen neuen, damals ganz modernen, Wickelrock in dunkelblau und hellblauen Poloshirt gekauft hatte. Dazu noch schnell einen Lochpuli übergeworfen (Man braucht ja was zum spielen, ^^). Perfekt.

Montag Nachmittag war es dann soweit. Wir gingen zusammen Kaffee trinken und ich trank den einzigen Cappucino meines Lebens ohne Zucker. Geredet haben wir über Familie, anscheinend hat er viele Brüder. So richtig mitgezählt habe ich aber nicht. Als wir rausgingen hätte ich mich dann beinahe auf den Hosenboden gelegt, weil es mitlerweile angefangen hat zu regnen. Tja und was soll ich sagen unsere Hände trennten sich nicht mehr, ^^ Den ersten Kuss, wenn man den so nennen darf ( Tja Schatz du weißt schon was ich meine), gab es dann am Bahnhof.

Hochzeit am 02.09.2005

Am 02.09.2005 haben Alexander und ich nach 6 Jahren Beziehung geheiratet. Beide sind wir dickköpfige Steinböcke und in so vielen gleich, dass wir uns auch nach einem kurzen Streit schnell wieder versöhnen.